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Samstag, 11. Oktober 2008

Heiß begehrt


Wer wäre da nicht auch gerne Karl-Heinz...

Freitag, 3. Oktober 2008

Kaffee II

Bei unseren transatlantischen Freunden ist Coffee Togo bekanntermaßen überaus beliebt. Gerne und viel wird über die dortige Beschriftung der Kaffeebecher gelästert, die die Warnung "Caution! Contents may be hot" enthalten muß, damit sich die Kaffeetrinker in Acht nehmen und nicht völlig überrascht sind, wenn sich der Inhalt des Kaffeebechers doch recht unangenehm heiß anfühlt, wenn er über Hosen, Jacken und T-Shirts verschüttet wird.

Weniger bekannt ist jedoch, daß die Kaffebecheraufschriften nicht nur warnen, sondern gerne auch die amerikanische Liebenswürdigkeit ausdrücken. So las Krokowski auf ihrem Becher beispielsweise das Kosewort "Sweetheart" und wartet nun darauf, endlich auch auf deutschen Kaffeebechern als "Liebchen" angesprochen zu werden.


Die einzige Ansprache, die Krokowski herzulande freilich kaffeehalber erhielt, war eine Aufforderung, die sich im Literaturhaus München in Krokowskis Kaffeetasse zeigte, nachdem der Kaffee zu neige gegangen war. "Mehr Erotik, bitte!", wurde Krokowski dort aufgefordert, aber sie hatte dann doch keine Lust, sämtliche Barockkirchen der Landeshauptstadt abzuklappern, um sich nackte Putten anzusehen.

Montag, 22. September 2008

Kaffee

Krokowski fragt sich, wann es endlich Coffee Angola gibt, nachdem man schon an jeder Ecke Coffee Togo kaufen kann.

Donnerstag, 28. August 2008

Landliebe

Krokowski saß in der Bahn, die sie zu ihrem Flug in das Land unserer transatlantischen Freunde bringen sollte, und da ihr Flug recht früh ging und Krokowski noch nicht gefrühstückt hatte, aber sich auch nicht auf die Dreieckssandwichs des BordBistros verlassen wollte, hatte sie sich einen Joghurt eingepackt. Einen Löffel hatte sie in weiser Voraussicht ebenfalls eingepackt, denn sie wollte die Mitreisenden nur sehr ungern mit dem Anblick des Joghurt aus dem Becher Schlabberns belästigen, was im Allgemeinen eine recht unansehliche Sache zu sein pflegt.

Während Krokowski also aß, wanderten ihre Gedanken zu den beliebten Einreisebestimmungen der USA. Ist die Einfuhr von Drogen und anderen berauschenden Substanzen bereits verständlicherweise streng verboten, so ist die Einfuhr von Lebensmittel allerallerallerstrengstens verboten. "We regret that it is necessary to take agricultural items from your baggage. They cannot be brought into the United States because they may carry animal and plant pests and diseases. Restricted items include meats, fruits, vegetables, plants, soil, and products made from animal or plant materials.", schreibt beispielsweise die staatliche Seite http://www.cbp.gov.
Krokowski blickte also auf ihren Joghurt, von dort zum Löffel, wieder zurück zum Joghurt und blieb dann blickenderweise am Löffel hängen. Reichte es wohl, wenn sie diesen gut abschlabberte oder mußte sie ihn in der Bahntoilette spülen, um ihn nicht lebensmittelkontaminiert und ohne große Bedenken in das Reisegepäck stecken zu können?

Dienstag, 12. August 2008

Pointe zum Selberbasteln


Deutsche See - Norwegen - Norwegen - Deutsche See?

Pointen-Einsendungen an dr.krokowski (at) gmail.com .

Montag, 11. August 2008

Feinkost

In regelmäßigen Abständen von etwa drei Jahren liest Krokowski in diversen Zeitungen und Nachrichtenmagazinen von den unglaublichen Nährwertqualitäten von Insekten, die dort zumeist als Nahrungsmittel des 21. Jahrhunderts propagiert werden. Folglich war auch Krokowski einst versucht, gegrillte Käfer auf asiatischen Straßenständen zu probieren, denn schließlich ist der Genuß von Käfern auch nicht seltsamer als der Genuß von kaltem Fisch in Klebereis mit Alge; ein Gericht, das Krokowskis Großmutter wohl noch dem Müll überantwortet hätte.

Wenig überaschenderweise schmeckten die gegrillten Käfer nicht wie Frosch, Schlange und andere Nahrungsungewöhnlichkeiten, also nicht nach Hühnchen, sondern schlicht nach Gegrilltem. Jedenfalls beim ersten Reinbeißen. Auf die genauere Beschreibung des späteren Geschmacks soll an dieser Stelle aus Rücksicht auf die geneigte Leserschaft verzichtet werden; Käfer aß Krokowski jedenfalls nach diesem kulinarischen Erlebnis nur noch dann, wenn sie in München war und Lust auf Edelpralinen der genannten Marke hatte.

Ehemals lebende Käfer und sonstige Insekten sollen nun gesund und von hohem Nährwert sein, da sie über einen hohen Proteinanteil verfügen, was über den undezenten Insektengeschmack hinweghelfen sollte. Krokowski mag aber trotzdem keine extra-Proteine in der Suppe und bevorzugt auch in Anbetracht der aktuellen Lebensmittelknappheit Gewürze, die keine Beine haben, in ihrer Lachscremesuppe.

Sonntag, 2. März 2008

Finsterberge, Die

Die Finsterberge mögen manchen der geneigten Leserinnen und Lesern bereits aus den 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär von Walter Moers bekannt sein; für all die anderen sei gesagt, daß es sich bei den Moers'schen Finsterbergen um ein Gebirge handelt, das nicht nur mit überaus finsterer Dunkelheit, sondern auch mit allerlei finsteren Gesellen aufwarten kann. Die nicht zitierfähige Quelle Wikipedia beschreibt das 6. Leben des Blaubärs, das sich in den Finsterbergen abspielt, wie folgt:

"6. Kapitel: Mein Leben in den Finsterbergen

Blaubär besucht die Nachtschule von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller und lernt dort die Freunde Qwert Zuiopü (einen Gallertprinzen) und die Berghutze Fredda kennen. Später wird er entlassen und muss in den Finsterbergstollen umher irren bis er einen Ausweg findet. Er begegnet einem Stollentroll, dem verabscheutesten aller zamonischen Lebewesen, und einer Finsterbergmade, die Löcher in die Tunnelwand fräst. Durch dies wird Blaubär bei einem großen Finsterberggewitter herausgespült. Ebenfalls trifft er Qwert, der vor ihm in den Stollen geschickt wurde. Blaubär schubst ihn in ein Dimensionsloch." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_13%C2%BD_Leben_des_K%C3%A4pt%E2%80%99n_Blaub%C3%A4r und die dazugehörigen Wikipedianer vom 02.03.2008)

Wie Krokowski unlängst erfuhr, bieten die Finsterberge aber mehr als Nachtschulen, Finsterbergmaden, Finsterbergmadengedichte und Stollentrolle. Auch wenn es in der Nachtschule überwiegend Sardinen aus der Dose zu essen gibt, haben die Finsterberge, sofern man sich auf die Suche begibt, auch kulinarisch einiges zu bieten. Hauptsächlich gibt es Wurst und Käse, beides in überaus schmackhafter Ausgestaltung. Da beißt Krokowski gerne zu.


Was Krokowski freilich noch nicht wußte, war, daß die Finsterberge - und damit der ganze Moers'sche Kontinent Zamonien - mitten in Thüringen liegen. Wurde das in der Geographiestunde zu Schulzeiten einfach ausgelassen oder hat Krokowski damals wieder einmal geschlafen?