Krokowski
Benutzernummer: 012343567890
Sehr geehrte Benutzerin, sehr geehrter Benutzer der UB Schaumburg,
Ihre Fernleihbestellung:
Verfasser: Hugo, Gustav
Titel: Civilistisches Magazin
Auflage: 1812
Jahr: 1815
Umfangsangabe: XII, 515 S.
Band: 4
BestellId: 20080136018 = @200809302
Der Band ist nicht verleihbar. Kopien einzelner Aufsätze bzw. Kapitel sind möglich. Eine Kopie vom Inhaltsverzeichnis wurde geliefert und liegt an der Leihstelle für Sie bereit.
Mit freundlichen Gruessen
UB Schaumburg, Fernleihstelle (lu)
Donnerstag, 13. März 2008
Emails, die man gerne bekommt
Sonntag, 2. März 2008
Finsterberge, Die
Die Finsterberge mögen manchen der geneigten Leserinnen und Lesern bereits aus den 13 1/2 Leben des Käpt'n Blaubär von Walter Moers bekannt sein; für all die anderen sei gesagt, daß es sich bei den Moers'schen Finsterbergen um ein Gebirge handelt, das nicht nur mit überaus finsterer Dunkelheit, sondern auch mit allerlei finsteren Gesellen aufwarten kann. Die nicht zitierfähige Quelle Wikipedia beschreibt das 6. Leben des Blaubärs, das sich in den Finsterbergen abspielt, wie folgt:
"6. Kapitel: Mein Leben in den Finsterbergen
Blaubär besucht die Nachtschule von Prof. Dr. Abdul Nachtigaller und lernt dort die Freunde Qwert Zuiopü (einen Gallertprinzen) und die Berghutze Fredda kennen. Später wird er entlassen und muss in den Finsterbergstollen umher irren bis er einen Ausweg findet. Er begegnet einem Stollentroll, dem verabscheutesten aller zamonischen Lebewesen, und einer Finsterbergmade, die Löcher in die Tunnelwand fräst. Durch dies wird Blaubär bei einem großen Finsterberggewitter herausgespült. Ebenfalls trifft er Qwert, der vor ihm in den Stollen geschickt wurde. Blaubär schubst ihn in ein Dimensionsloch." (Quelle: http://de.wikipedia.org/wiki/Die_13%C2%BD_Leben_des_K%C3%A4pt%E2%80%99n_Blaub%C3%A4r und die dazugehörigen Wikipedianer vom 02.03.2008)
Wie Krokowski unlängst erfuhr, bieten die Finsterberge aber mehr als Nachtschulen, Finsterbergmaden, Finsterbergmadengedichte und Stollentrolle. Auch wenn es in der Nachtschule überwiegend Sardinen aus der Dose zu essen gibt, haben die Finsterberge, sofern man sich auf die Suche begibt, auch kulinarisch einiges zu bieten. Hauptsächlich gibt es Wurst und Käse, beides in überaus schmackhafter Ausgestaltung. Da beißt Krokowski gerne zu.
Was Krokowski freilich noch nicht wußte, war, daß die Finsterberge - und damit der ganze Moers'sche Kontinent Zamonien - mitten in Thüringen liegen. Wurde das in der Geographiestunde zu Schulzeiten einfach ausgelassen oder hat Krokowski damals wieder einmal geschlafen?
Sonntag, 24. Februar 2008
Krokowski geht einkaufen
Nachdem die Kasse passiert war, hatte Krokowski also die Gemüsetüte, in der natürlich nicht nur Gemüse war, in der einen und die Fleischtüte in der anderen Hand. Ob die Gemüsetüte wohl reißt, wenn ich den Braten auch noch hineinstecke?, fragte sich Krokowski. Und natürlich tat das die Gemüsetüte. Und die Moral von der Geschicht? Kein Fleisch mehr kaufen!
Dienstag, 23. Oktober 2007
+++ Schaumburger Nachrichten: Ich war jung und ich brauchte das Geld" +++
Träumte Krokowski noch, als sie im Schlafanzug am Frühstückstisch saß, ihre Zähne bürstete und einen Blick auf die Morgenzeitung warf? Dort nämlich las sie folgendes:
"Die Schaumburger Nachrichten weiten ihre Wirtschaftsberichterstattung deutlich aus. Von dieser Ausgabe an bieten wir unseren Lesern an fünf Tagen in der Woche jeweils eine Seite mehr; zudem wird der Kursteil modernisiert. Außerdem startet eine neue Serie. Unter dem Titel "Mein erstes Mal" schreiben Redakteure über ihre Erfahrungen im Umgang mit Geld."
Krokowski mußte träumen. Ein klarer Fall der Durchmischung von unliebsamen Tagesgeschehens (Wirtschaftsnachrichten) mit pubertären Traumata (Bravo). Folglich schlug Krokowski die Augen auf, schüttelte den Kopf, um die letzten aufdringlichen Traumgeister zu verscheuchen und begab sich im Schlafanzug zum Frühstückstisch. Während der Kaffee durch die Maschine lief, holte sie sich die Zeitung, überflog die Schlagzeilen um schließlich den Blick in der rechten oberen Ecke ruhen zu lassen, wo nichts anderes, als das stand, was sie auch im Traum gelesen hatte - abgesehen davon, daß der Name der Zeitung geringfügig anders lautete.
Quelle: SZ vom 23. Oktober 2007 (Nr. 244), Seite 1.
Montag, 30. Juli 2007
+ + + Schaumburger Nachrichtenticker: Amerika bleibt auch weiterhin europäische Kolonie + + +

So war im "Bericht aus Berlin" folgendes zu hören:
Lafontaine: Es gibt eine ganze Reihe europäischer Länder, die einen Spitzensteuersatz von über 50 Prozent haben.
Wagner: Das sind die wenigsten. Großbritannien hat 40 Prozent zum Beispiel, welche denn also?
Lafontaine: In Amerika ist es so, Frankreich beispielsweise.

An dieser Stelle sei uns eine kurze Klärung zur Person von Herrn Oskar Lafontaine willkommen. Trotz des gleichen Nachnamens ist Lafontaine, Oskar nämlich weder mit De la Fontaine, Jean, dem französischen Fabeldichter aus dem 17. Jahrhundert, noch mit Lafontaine, August, einem überaus produktiven Schundschreiber aus der Zeit nach der französischen Revolution zu verwechseln. Bezüglich des Letzteren fällt freilich auf, daß nicht nur bei Lafontaine, August sondern auch bei seinem Namensvetter Oskar der Brunnen der Phantasie überaus lebhaft sprudelt.
Bezüglich der Namensunterscheidung ähnlich verwirrend gestaltet sich Krokowskis Zeitungslektüre sonst nur noch, wenn von Herrn Beck die Rede ist, der als Beck, Kurt, mal humorfreier Problembär ist, dann als Beck, Volker, wegen seiner Teilnahme am Christopher Street Day in Moskau festgenommen wird und schließlich als Beck, Michael, in Tuttlingen das barrierefreie Amt des Oberbürgermeisters wahrnimmt. Dabei ist Beck1 Mitglied bei der SPD, Beck2 bei den Grünen und Beck3 bei der frisch-knackigen baden-württembergischen CDU. Vor diesem Hintergrund bekommt Krokowskis Lieblingsausspruch "Ich mach Dir doch nicht den Beck!" gleich vierhundertdreiundachtzig neue Facetten.
Doch zurück zu Lafontaine, Oskar. Dem gratuliert Krokowski natürlich zum Bekenntnis seines Revisionismus, kann sich dann aber die Feststellung doch nicht verkneifen, daß die Zeit, als Amerika noch Kolonialstatus zukam und das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten zur europäischen Welt gehörte, schon reichlich weit zurück liegt. Aber Deutschland erstreckte sich ja auch tausend Jahre lang von Norwegen bis Nordafrika, und dagegen ist die Zeitspanne, die seit 1776 vergangen ist, regelrecht vernachlässigbar.