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Dienstag, 11. August 2009

Schweizer Bundesfeiertag in Berlin

Recht clever findet es Krokowski von den Schweizern, erst ein wenig Gras über die Streitigkeiten aufgrund der Äußerungen von Peer Steinbrück wachsen zu lassen, der in Hinblick auf das Schweizer Bankgeheimnis "statt zu Zuckerbrot" auch gerne mal "zur Peitsche greifen" wollte und später Österreich und die Schweiz mit Ouagadougou verglich, einer Stadt, die Krokowski zuvor weder zu kennen noch zu schreiben imstande war.

Burkina Fasos Botschafter war anschließend beleidigt, die Schweizer jedoch revanchierten sich erst deutlich später - und dies in überaus subtiler Weise, wie Krokowski findet: An ihrem Bundesfeiertag am 01. August stellten sie etliche mit der Schweizer Nationalflagge bemalte Kühe auf die Wiese vor ihre Botschaft in Berlin - und diese liegt bekanntermaßen direkt neben dem Kanzleramt. Daß es dabei reiner Zufall sein soll, daß die Hintern der Kühe ausgerechnet zur Kanzlerin zeigten, mag Krokowski nun wahrlich nicht glauben. Letztlich bleibt der - pardon: - Mist der Minister eben auch an der Chefin hängen.

Donnerstag, 14. Mai 2009

EDE wieder wählbar!

Als alte Freundin des großen Stoibers, Königs Edmund I, Herrscher über den zehnminütigen Münchner Hauptbahnhof, hat sich Krokowski sehr gefreut, zu erfahren, daß EDE am 7. Juni auch bei den Europawahlen antreten wird. Edmund Stoiber berät ja schon seit einiger Zeit die EU-Kommission in Fragen des Bürkokratieabbaus und hat dort sicherlich zahlreiche Erfahrungen mit Brüssel gesammelt, zum Beispiel wo es die besten Fritjes und wo es die besten Waffeln gibt. Wieder heim nach Bayern gekommen, berichtet er gelegentlich im Bayerischen Landtag von seinen Eindrücken, daß in Brüssel "nicht Gürtel oder Hosenträger ausreichen, sondern beides gefordert wird und darüber hinaus Hemd und Hose noch mit Reißzwecken verbunden werden sollen". Stoiber hingegen glaubt, "dass wir mit dem Gürtel alleine hinkommen." (Süddeutsche Zeitung, 24. 06. 2008)
Ja, von zu vielen Fritten, Waffeln und dem hochprozentigen belgischen Bier kann man in der Tat gewichtlich zulegen.

Nun tritt EDE also zur Europawahl an, und bekennt sich nach den Informationen der Bundeszentrale für politische Bildung "in den Programmgrundsätzen [...] zu dem Ziel, die Sprachenpolitik der Europäischen Union zu verändern. [...] Da das Englische die Muttersprachler privilegiere und somit Ungleichheiten schaffe, die sich auch politisch auswirken, sei es als Medium nicht geeignet."

Ähnliches hatte sich Krokowski schon gedacht. Viel besser als auf Englisch zu radebrechen ist es natürlich, die oberbayerische Mundart zur neuen Sprache für das europäische Gemeinwesen zu deklarieren! -- Enthusiasmus bei Krokowski -- Freilich, wir müssten das Oberbayerische alle von Grund auf als Fremdsprache lernen; freilich, der oberbayerische grantelnde Eingeborene ist durchaus etwas wortkarg, so daß es auch bei längerem Aufenthalt den "Zugroisten" schwer fällt, sich sprachlich zu assimilieren. Gerade hierdurch entstünde jedoch eine ungeahnte Gleichberechtigung unter den Oberbayerisch-Fremdsprachlern. Zudem würde die Charakterisierung als "Zugroister" fürderhin weitere ungeahnte Nuancen der Zuwanderungsfragen in die politische Diskussion einbringen.

Was? Was war das in der nächsten Zeile? "EDE schlägt die 'neutrale' und seit 1954 von der UNESCO anerkannte Plansprache 'Esperanto' als gemeinsame Verständigungsgrundlage vor" (Bundeszentrale für politische Bildung)? Esperanto? Stoiberchen, das geht nicht, auf Esperanto wirst Du niemals so schöne Reden wie damals Anno Tobak halten können, Ede, hast Du Dir das wirklich gut überlegt? Ede? ---

Ernüchterung bei Krokwoski. EDE steht gar nicht für Edi Stoiber, sondern für "Europa - Demokratie - Esperanto". Ach so. Aber eventuell ist Edi Stoiber ohnehin bei diesem "Anti-äh-Bürokratie-Dings" (Financial Times Deutschland, 02.03. 2009) besser aufgehoben.

Mittwoch, 28. Januar 2009

Ordnung auf Deutschlands Straßen

So ist es richtig: Autos bitte stets getrennt nach Farbe parken. Erst die roten, dann die silbernen. Ordnung ist schließlich ein Wert an sich.

Freitag, 19. Dezember 2008

Veteranen post 1332

Eigentlich wollte Krokowski ja keine Scherze mehr auf Kosten unserer transatlantischen Freunde machen. Über die "Veterans of Foreign Wars post 1332"-Gedenkstätte hatte sich Krokowksi aber doch sehr gefreut und sich gleich in der üblich lebhaften Phantasie ausgedacht, welche Kriege denn aus amerikanischer Sicht nach 1332 im Ausland geschlagen wurden. Und natürlich freute es sie, daß endlich auch einmal der Geschichte der Native Americans gedacht wurde und sich die amerikanische Gedenkkultur nicht wie sonst üblich auf die Nachfahren der Mayflower beschränkte.


Krokowski gedachte also fleißig den Veteranen, als sich ihr unglücklicherweise der Gedanke aufdrängte, daß "Post 1332" nicht als Jahresangabe mit lateinischem Anstrich, sondern schlicht als Lokalangabe gemeint war und als Department Vermont Bennington County gelesen werden sollte. Krokowski muß sich wohl doch noch bei Gelegenheit tiefergehend mit der Geschichte der Vereinigten Staaten beschäftigen.

Montag, 3. November 2008

Neue Slogans für Parteien - Heute: Die SPD

Gerecht soll es zugehen im Lande. Deshalb wird Krokowski nicht nur tätig, um neue Werbeslogans für Die Linke zu suchen, sondern widmet sich heute den krisengebeutelten Sozialdemokraten. Wie wäre es denn zum Beispiel mit:

"SPD - Für mehr Freude an Demokratie"
(zum Beispiel hier oder dort)

Hübsch auch:

"SPD - Der Einzelne macht den Unterschied" und "SPD - Entdecken Sie den Brutus in Ihnen"
(ebenfalls hier oder dort)

Oder warum nicht gleich:

"SPD - Kabale und Genossenliebe
(
Trinken Sie! Trinken Sie! Der Trank wird Sie kühlen.)"
(besonders geliebt: Er, klar)


Na gut, bleiben wir beim Bewährten. Halten wir es also mit Willy Brandt und seinem Satz

"Wir wollen mehr Demokratie wagen."

Auch schlecht? Die Folgen der Demokratie sind für manche in der SPD "menschlich eine Katastrophe"? Tja dann kann Krokowski leider auch nicht weiterhelfen. Es bleiben: Fragen über Fragen.

Samstag, 1. November 2008

"Die Linke"!

Krokowski weiß, daß die Partei "Die Linke" nicht gerade vor Kreativität sprüht. Tatort-Kommissar Ehrlicher (auch bekannt als Peter Sodann) soll ehrliche Politik machen, also Bundespräsident werden. Peter Sodann sei nämlich - sofern man der Pressemitteilung der Linken glaubt - "als Repräsentant für die Bundesrepublik Deutschland in mehrfacher Hinsicht besonders geeignet. Er ist ein hervorragender Schauspieler und Regisseur" (Quelle: Pressemitteilung vom 14.10.08 von Lothar Bisky, Gregor Gysi und Oskar Lafontaine). Diese Pressemitteilung ist in der Tat sehr aufschlußreich und - sofern man sich dieses Adjektiv in diesem Kontext nicht verkneifen kann - durchaus ehrlich, da sie impliziert, daß man als PolitikerIn der Linken hauptsächlich Dramen und Skandale inszenieren und glatt und gewandt als SchauspielerIn in jede neue Rolle schlüpfen können muß. Zwei Schlüsselqualifikationen also.

Daß Einfallsreichtum nicht gerade zu den Schlüsselqualifikationen der Linken gehört, zeigt sich aber nicht nur an der Kandidatur des Herrn Sodanns für den Bundespräsidentenposten, sondern in regelmäßigen Abständen im Wahlkampf. Wer in einem Land wohnt, in dem kürzlich Landtags-oder Kommunalwahlen stattfinden, wird sich an Plakate wie "Zukunft für Kinder" und "Privatisierung stoppen" im Einheitsdesign erinnern.

So kann das nicht weitergehen. Krokowski hat folglich an ihrem Frühstückstisch den Wettbewerb "Endlich mal anständige Slogans für Parteien: Teil I: Die Linken" ausgerufen. Sieger wurde der Slogan "Für Soziale Marxwirtschaft". "Das Kapital" verkauft sich momentan ohnehin ganz gut.

Mittwoch, 8. Oktober 2008

Finanzmarktkrise

Nachdem es seit geraumer Zeit Fernreisen bei Lidl und Handy-Prepaid-Karten bei Aldi sowie Kredite und Autoversicherungen beim Bekleidungsriesen mit dem schlechten Geschmack in Bezug auf Außenfassaden C&A gibt und man das weiter nicht auffällig findet, war es ja eigentlich nur noch eine Frage der Zeit, bis das Finanzsystem ins Schwanken kommt. Denn C&A ist - folgt man bösen Zungen - die Abkürzung für Cheap & Aweful, und welch Kredite und Finanzprodukte aus einer Cheap & Aweful -Geschäftsideologie resultieren, mag sich der geneigte Leser sowie die geneigte Leserin selbst ausmalen.

Nun darben also die Banken und Krokowski hofft, daß die Finanzmarktkrise auch die Werbestragen der Norisbank getroffen hat, die mit ihrer Werbung "Glück allein macht auch nicht glücklich" vor etwa einem Jahr den Gipfel der Dummheit, Ignoranz und des Reduktionismus aller Freuden auf das Zählbare, Mathematisierbare und Geldwerte erreicht haben.
Nach langen Überlegungen, was diese Werbung sagen wollte, kam Krokowski zwar zum Ergebnis, daß Nonsense auch in der Werbung grundsätzlich begrüßenswert sei, sich diese Anzeige jedoch nicht als Ausdruck netten Unfugs, sondern als intelligenzbefreiter Ausdruck völliger Ahnungslosigkeit darstellte. Ewige Verdammnis wäre hierfür eine noch recht milde Strafe.

Nun will Krokowski jedoch nicht so prinzipienstreng und fundamentalistisch sein und gibt deshalb an dieser Stelle ihren Vorschlag für die Lösung der Finanzmarktkrise bekannt. Die geneigte Leserin und der geneigte Leser mögen mit Krokowski noch einmal den Blick auf die allseits beliebte Discounter-Kette Aldi werfen. Aldi verkauft nicht nur ein paar Lebensmittel, sondern auch Outdoorjacken, Computer, Herrenoberbekleidung, Schuhe, Heimwerkerutensilien, Fernreisen und alles andere, was man sich überhaupt vorstellen kann. Die Kundschaft findet das nicht seltsam, sondern hat sich derart daran gewöhnt, daß montags und donnerstags, wenn die "Aktionsware" eintrifft, gerne Schlachten vor und in den Märkten stattfinden, um die neuesten Fahrräder, Schultüten und Geschenkpapierrollen zu ergattern.
Schlachten vor und in Banken sind jedoch überaus rar. Folglich sollten die Banken von den erfolgreichen Discountern lernen und neben ihrem Stammgeschäft, dem Handeln mit "Finanzprodukten" auch das Geschäft verfolgen, das von den Discountern ursprünglich ausschließlich betrieben wurde, heute jedoch von ihnen sträflich vernachlässigt wird: den Konservenbüchsenhandel. Montags und donnerstags wäre zudem der Verkauf des Klassikers von C&A, dem 69 Euro teuren Polyester-Herrenanzug (hier im C&A-Shop) denkbar.


Natürlich zum vergünstigten Preis von 68 Euro und 100 Cent, schließlich will auch die Schnäppchenjägerseele angesprochen werden. Und bei den hier erzielbaren Milliardengewinnen sind dann ein paar ewig Geld ansaugende schwarze Finanzlöcher auch kein großes Problem mehr. Im Notfall kann man sie auch einfach mit Polyester-Anzügen zustopfen.

Freitag, 3. Oktober 2008

Kurzkritik zum "Baader-Meinhoff-Komplex"

Während des Besuchs des Kinofilms "Der Baader-Meinhoff-Komplex" überfiel Krokowski das unstillbare Verlangen, sofort zu BurgerKing zu gehen, um genüßlich einen Whopper zu essen und eine Cola zu trinken. So viel zu den Fernwirkungen der RAF-Ideologie.

Kaffee II

Bei unseren transatlantischen Freunden ist Coffee Togo bekanntermaßen überaus beliebt. Gerne und viel wird über die dortige Beschriftung der Kaffeebecher gelästert, die die Warnung "Caution! Contents may be hot" enthalten muß, damit sich die Kaffeetrinker in Acht nehmen und nicht völlig überrascht sind, wenn sich der Inhalt des Kaffeebechers doch recht unangenehm heiß anfühlt, wenn er über Hosen, Jacken und T-Shirts verschüttet wird.

Weniger bekannt ist jedoch, daß die Kaffebecheraufschriften nicht nur warnen, sondern gerne auch die amerikanische Liebenswürdigkeit ausdrücken. So las Krokowski auf ihrem Becher beispielsweise das Kosewort "Sweetheart" und wartet nun darauf, endlich auch auf deutschen Kaffeebechern als "Liebchen" angesprochen zu werden.


Die einzige Ansprache, die Krokowski herzulande freilich kaffeehalber erhielt, war eine Aufforderung, die sich im Literaturhaus München in Krokowskis Kaffeetasse zeigte, nachdem der Kaffee zu neige gegangen war. "Mehr Erotik, bitte!", wurde Krokowski dort aufgefordert, aber sie hatte dann doch keine Lust, sämtliche Barockkirchen der Landeshauptstadt abzuklappern, um sich nackte Putten anzusehen.

Donnerstag, 28. August 2008

Landliebe

Krokowski saß in der Bahn, die sie zu ihrem Flug in das Land unserer transatlantischen Freunde bringen sollte, und da ihr Flug recht früh ging und Krokowski noch nicht gefrühstückt hatte, aber sich auch nicht auf die Dreieckssandwichs des BordBistros verlassen wollte, hatte sie sich einen Joghurt eingepackt. Einen Löffel hatte sie in weiser Voraussicht ebenfalls eingepackt, denn sie wollte die Mitreisenden nur sehr ungern mit dem Anblick des Joghurt aus dem Becher Schlabberns belästigen, was im Allgemeinen eine recht unansehliche Sache zu sein pflegt.

Während Krokowski also aß, wanderten ihre Gedanken zu den beliebten Einreisebestimmungen der USA. Ist die Einfuhr von Drogen und anderen berauschenden Substanzen bereits verständlicherweise streng verboten, so ist die Einfuhr von Lebensmittel allerallerallerstrengstens verboten. "We regret that it is necessary to take agricultural items from your baggage. They cannot be brought into the United States because they may carry animal and plant pests and diseases. Restricted items include meats, fruits, vegetables, plants, soil, and products made from animal or plant materials.", schreibt beispielsweise die staatliche Seite http://www.cbp.gov.
Krokowski blickte also auf ihren Joghurt, von dort zum Löffel, wieder zurück zum Joghurt und blieb dann blickenderweise am Löffel hängen. Reichte es wohl, wenn sie diesen gut abschlabberte oder mußte sie ihn in der Bahntoilette spülen, um ihn nicht lebensmittelkontaminiert und ohne große Bedenken in das Reisegepäck stecken zu können?

Dienstag, 19. August 2008

Sommerschlußverkauf in der Rüstungsindustrie

Krokowskis Lieblingsheimatland produziert bekanntermaßen so viele Panzer, daß selbst alle Innenminister zusammen kaum Einsatzgebiete für sie finden könnten. Aus diesem Grund müssen die Panzer also exportiert werden; sehr gerne beispielsweise in die Türkei. Krokowski muß zugeben, daß sie auf der Galeere unter anderem auch für den Rüstungsexport rudern mußte, auch wenn sie bei der Betriebsbesichtigung längere Zeiten mit ihrem Ruderbankgefährten über die Frage diskutieren mußte, was liebenswerte Tiere wie Füchse und Leoparden mit Metallteilen in Größe einer Zehncentmünze anzufangen pflegen. Künstliche Hüften?

Nachdem Butterberge und Milchseen langsam abgetragen wurden, scheint sich nun ein Panzergebirge mitten in Europa zu bilden. Damit stellt sich die Frage, was man praktischerweise mit all den Panzern machen könnte. Andere Länder wie Rußland sind Vorreiter in der kreativen Lösungsfindung; mitten auf dem Roten Platz in Moskau steht beispielsweise seit Jahrzehnten ein Panzer, dessen äußeres Erscheinungsbild nur gerinigfügig verändert wurde. Das Innere wurde zur Attraktivitätssteigerung mit der wächsernen Leiche eines berühmten Mannes bestückt, so daß dieser Panzer nun eine der touristischen Hauptsehenswürdigkeiten der Stadt darstellt.


Da es in Deutschland aber nicht genug berühmte Leute gibt, die einbalsamiert und der Öffentlichkeit zugänglich gemacht werden könnten, da Willi Brandt bereits versteinert wurde und nun die SPD-Zentrale ziert und Helmut Kohl dem Ableben beharrlich trotzt, geht man hierzulande einen anderen Weg und verramscht die übriggebliebenen Panzer.


Falls man aus nicht nachvollziehbaren Gründen keinen Panzer zum Schnäppchenpreis von 9.95 Euro erwerben möchte, weil angeblich das Wohnzimmer zu klein sei, gibt es auf dem Grabbeltisch daneben übrigens auch noch Gartenzwerge zum Selberanmalen. Der Kunde hat also freie Wahl, ob er seinen Garten lieber mit zwergenaufstandungefährdeten, aber nachbarschaftsaggressionserweckenden Gartenzwergen oder gleich mit einem hübschen Pänzerchen zieren möchte. Sehr gut würde Krokowski auch die Kombination der beiden gefallen, also eine Gartenzwergsiedlung auf dem Panzer. Dies würde wie wenig anderes die gerne in Schmonzetten verwendete Allgemeinfloskel "My home is my castle" illustrieren, wobei klargestellt wäre, daß das castle schließlich auch verteidigt werden will. Von der Gartenzwergarmee natürlich.

Dienstag, 12. August 2008

Pointe zum Selberbasteln


Deutsche See - Norwegen - Norwegen - Deutsche See?

Pointen-Einsendungen an dr.krokowski (at) gmail.com .

Mittwoch, 28. November 2007

Kulturelle Unterschiede III

Es freut Krokowski als alte Wassertrinkerin, daß es bei unseren transatlantischen Freunden auch ultra-pures Mineralwasser zu kaufen gibt. Nicht nur erfreut Krokowski der reine Geschmack, sondern auch die Tatsache, daß das Wasser nicht nur fluorfrei und chrom6-frei, sondern insbesondere auch arsenfrei ist. Von wegen "Arsen und Spitzenhäubchen".

Donnerstag, 20. September 2007

Gasthäuser und ihre Namen, Teil II

Unlängst belauschte Krokowski Stammtischgespräche über den Einfluß der mohammedanischen Religion auf die Namensgebung deutscher Wirtshäuser, heute kann sie die aufgewühlten Gemüter schon wieder beruhigen, denn es gibt sie noch, die Hinweisschilder, die die deutsche Seele gerne sieht. Dieses zum Beispiel:

Ursprünglich hatte Krokowski freilich "Zur guten Qualle" gelesen und war sehr enttäuscht, als sich die Qualle bei genauerem Hinsehen in eine Quelle verwandelte. Vor ihrem inneren Auge stand nämlich bereits eine mütterlich schwabelnde Qualle hinter dem Tresen, die ihren Gästen die Haxe mit einem ihrer vielen Arme liebevoll auf den Tisch plumpsen ließ. Die Empfehlung des Hauses wäre natürlich Seetang gewesen, ab und an durchsetzt mit etwas Nesselgift.
Zwar keine Qualle hinter dem Tresen, aber Quellen als Beleuchtung gibt es nicht nur in den Katakomben in der Stadt der träumenden Bücher, sondern auch in einem Restaurant bei unseren transatlantischen Freunden in San Francisco.


Aber irgendwie macht das ja auch nur halb so viel Spaß.