Krokowski weiß, daß die Partei "Die Linke" nicht gerade vor Kreativität sprüht. Tatort-Kommissar Ehrlicher (auch bekannt als Peter Sodann) soll ehrliche Politik machen, also Bundespräsident werden. Peter Sodann sei nämlich - sofern man der Pressemitteilung der Linken glaubt - "als Repräsentant für die Bundesrepublik Deutschland in mehrfacher Hinsicht besonders geeignet. Er ist ein hervorragender Schauspieler und Regisseur" (Quelle: Pressemitteilung vom 14.10.08 von Lothar Bisky, Gregor Gysi und Oskar Lafontaine). Diese Pressemitteilung ist in der Tat sehr aufschlußreich und - sofern man sich dieses Adjektiv in diesem Kontext nicht verkneifen kann - durchaus ehrlich, da sie impliziert, daß man als PolitikerIn der Linken hauptsächlich Dramen und Skandale inszenieren und glatt und gewandt als SchauspielerIn in jede neue Rolle schlüpfen können muß. Zwei Schlüsselqualifikationen also.
Daß Einfallsreichtum nicht gerade zu den Schlüsselqualifikationen der Linken gehört, zeigt sich aber nicht nur an der Kandidatur des Herrn Sodanns für den Bundespräsidentenposten, sondern in regelmäßigen Abständen im Wahlkampf. Wer in einem Land wohnt, in dem kürzlich Landtags-oder Kommunalwahlen stattfinden, wird sich an Plakate wie "Zukunft für Kinder" und "Privatisierung stoppen" im Einheitsdesign erinnern.
So kann das nicht weitergehen. Krokowski hat folglich an ihrem Frühstückstisch den Wettbewerb "Endlich mal anständige Slogans für Parteien: Teil I: Die Linken" ausgerufen. Sieger wurde der Slogan "Für Soziale Marxwirtschaft". "Das Kapital" verkauft sich momentan ohnehin ganz gut.
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Samstag, 1. November 2008
Donnerstag, 9. Oktober 2008
Loefl-Test
Aufgabe im Loefl-Test: "Schreiben Sie ein Essay (ca. 300 Wörter) über folgende Frage: Ist es besser, den Yoghurt mit einem großen oder mit einem kleinen Loefl zu essen?"
Montag, 22. September 2008
Kaffee
Krokowski fragt sich, wann es endlich Coffee Angola gibt, nachdem man schon an jeder Ecke Coffee Togo kaufen kann.
Montag, 30. Juli 2007
+ + + Schaumburger Nachrichtenticker: Amerika bleibt auch weiterhin europäische Kolonie + + +
Wie gestern von dem hochrangigen, lange Jahre Regierungsverantwortlichkeit tragenden Politiker Oskar - der kläffende Terrier - Lafontaine festgestellt wurde, bleibt Amerika trotz der unlängst (1776) erfolgeten Unabhängigkeitserklärung auch weiterhin europäische Kolonie, um nicht gar zu sagen: eine längst gepflanzte und fest verwurzelte Kolonialeiche.

So war im "Bericht aus Berlin" folgendes zu hören:
Lafontaine: Es gibt eine ganze Reihe europäischer Länder, die einen Spitzensteuersatz von über 50 Prozent haben.
Wagner: Das sind die wenigsten. Großbritannien hat 40 Prozent zum Beispiel, welche denn also?
Lafontaine: In Amerika ist es so, Frankreich beispielsweise.

An dieser Stelle sei uns eine kurze Klärung zur Person von Herrn Oskar Lafontaine willkommen. Trotz des gleichen Nachnamens ist Lafontaine, Oskar nämlich weder mit De la Fontaine, Jean, dem französischen Fabeldichter aus dem 17. Jahrhundert, noch mit Lafontaine, August, einem überaus produktiven Schundschreiber aus der Zeit nach der französischen Revolution zu verwechseln. Bezüglich des Letzteren fällt freilich auf, daß nicht nur bei Lafontaine, August sondern auch bei seinem Namensvetter Oskar der Brunnen der Phantasie überaus lebhaft sprudelt.
Bezüglich der Namensunterscheidung ähnlich verwirrend gestaltet sich Krokowskis Zeitungslektüre sonst nur noch, wenn von Herrn Beck die Rede ist, der als Beck, Kurt, mal humorfreier Problembär ist, dann als Beck, Volker, wegen seiner Teilnahme am Christopher Street Day in Moskau festgenommen wird und schließlich als Beck, Michael, in Tuttlingen das barrierefreie Amt des Oberbürgermeisters wahrnimmt. Dabei ist Beck1 Mitglied bei der SPD, Beck2 bei den Grünen und Beck3 bei der frisch-knackigen baden-württembergischen CDU. Vor diesem Hintergrund bekommt Krokowskis Lieblingsausspruch "Ich mach Dir doch nicht den Beck!" gleich vierhundertdreiundachtzig neue Facetten.
Doch zurück zu Lafontaine, Oskar. Dem gratuliert Krokowski natürlich zum Bekenntnis seines Revisionismus, kann sich dann aber die Feststellung doch nicht verkneifen, daß die Zeit, als Amerika noch Kolonialstatus zukam und das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten zur europäischen Welt gehörte, schon reichlich weit zurück liegt. Aber Deutschland erstreckte sich ja auch tausend Jahre lang von Norwegen bis Nordafrika, und dagegen ist die Zeitspanne, die seit 1776 vergangen ist, regelrecht vernachlässigbar.

So war im "Bericht aus Berlin" folgendes zu hören:
Lafontaine: Es gibt eine ganze Reihe europäischer Länder, die einen Spitzensteuersatz von über 50 Prozent haben.
Wagner: Das sind die wenigsten. Großbritannien hat 40 Prozent zum Beispiel, welche denn also?
Lafontaine: In Amerika ist es so, Frankreich beispielsweise.

An dieser Stelle sei uns eine kurze Klärung zur Person von Herrn Oskar Lafontaine willkommen. Trotz des gleichen Nachnamens ist Lafontaine, Oskar nämlich weder mit De la Fontaine, Jean, dem französischen Fabeldichter aus dem 17. Jahrhundert, noch mit Lafontaine, August, einem überaus produktiven Schundschreiber aus der Zeit nach der französischen Revolution zu verwechseln. Bezüglich des Letzteren fällt freilich auf, daß nicht nur bei Lafontaine, August sondern auch bei seinem Namensvetter Oskar der Brunnen der Phantasie überaus lebhaft sprudelt.
Bezüglich der Namensunterscheidung ähnlich verwirrend gestaltet sich Krokowskis Zeitungslektüre sonst nur noch, wenn von Herrn Beck die Rede ist, der als Beck, Kurt, mal humorfreier Problembär ist, dann als Beck, Volker, wegen seiner Teilnahme am Christopher Street Day in Moskau festgenommen wird und schließlich als Beck, Michael, in Tuttlingen das barrierefreie Amt des Oberbürgermeisters wahrnimmt. Dabei ist Beck1 Mitglied bei der SPD, Beck2 bei den Grünen und Beck3 bei der frisch-knackigen baden-württembergischen CDU. Vor diesem Hintergrund bekommt Krokowskis Lieblingsausspruch "Ich mach Dir doch nicht den Beck!" gleich vierhundertdreiundachtzig neue Facetten.
Doch zurück zu Lafontaine, Oskar. Dem gratuliert Krokowski natürlich zum Bekenntnis seines Revisionismus, kann sich dann aber die Feststellung doch nicht verkneifen, daß die Zeit, als Amerika noch Kolonialstatus zukam und das Land der unbegrenzten Unmöglichkeiten zur europäischen Welt gehörte, schon reichlich weit zurück liegt. Aber Deutschland erstreckte sich ja auch tausend Jahre lang von Norwegen bis Nordafrika, und dagegen ist die Zeitspanne, die seit 1776 vergangen ist, regelrecht vernachlässigbar.
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Donnerstag, 26. Juli 2007
Krokowski fährt nach Kalau
Montag, 4. Juni 2007
Sonntag, 3. Juni 2007
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